Mein Wohlfühlort.

Der milde Norden

Das sind wir. Der nicht ganz so wilde Norden. Wir lieben es milder. Auf der einen Seite die mecklenburgische Ostseeküste mit frischen Wind, feinen Sandstränden aber auch schroffen Klippen, die stets von der Natur neu geformt werden. Auf der anderen Seite das seichte Boddengewässer, von der letzten Eiszeit zurückgelassen. Und nur ein paar Augenblicke weiter das wunderschöne und leicht hügelige Küstenvorland. Die Vogelparkregion Recknitztal. Ursprünglich, fast vergessen, 50 Jahre hinter der Zeit, soll der alte Bismarck gesagt haben. Er hatte nicht ganz Unrecht. Einsame Dörfer im Wechsel mit weiten Feldern, die im Frühjahr rapsgelb blühen, soweit das Auge reicht. Den fast ursprünglich erhaltenen oder renaturierten Flusslauf der Recknitz können sie im Kanu oder in Führungen Flora und Fauna entdecken.

Direkt hinter unserem Haus verläuft der Boddenradweg am Saaler Bodden* entlang. Wassersport wie z.B. Segeln und Kite-Surfen ist auf dem Bodden* möglich. Zum Angeln führen kleine Stichwege an das Boddenufer. Es ist möglich von Körkwitz durch Wiesen und Wälder, über den Deich zum kleinen Künstlerort Ahrenshoop / Prerow / Zingst  zu radeln.   * siehe Beschreibung unten

Ein Highlight für alle Wasserski- und Wakeboarding Fans: die Wasserskiliftanlage auf dem 1 km entfernten Bernsteinsee. KÖRKs Strandarena bietet Wakeboarden und Wasserski an der 860m langen Kabelanlage an. Empfehlenswerte kleine Speisen und Getränke können auf der Terrasse genossen werden.

Zum Baden an den Strand in Neuhaus sind es nur 7 km. Der kilometerlange Strand ist weiß und feinsandig. Die nur leicht ins Wasser abfallenden Strände sind sehr sauber. Allerdings kann es an heißen Tagen auch mal zur Algenansammlung kommen. An diesem Küstenabschnitt beginnt direkt hinter der Stranddüne das Ribnitzer Große Moor. Zum Ostseebad Dierhagen Strand sind es 8 km. Mit dem Fahrrad in 30 Minuten sehr gut über den Boddenradweg zu erreichen.

Vor allem das 3 km entfernte Hochmoor Naturschutzgebiet Ribnitzer Moor mit Exkursionsweg oder den größten geschlossenen Küstenwald Deutschlands mit seinem weit verzweigten Netz von Gräben und Bächen, die Rostocker Heide zwischen Graal-Müritz und Gelbensande, wird Naturfreunde begeistern.


* Was sind Bodden überhaupt?

Die mecklenburgisch-vorpommerische Boddenlandschaft besteht aus einer Kette flacher Wasserflächen, den Bodden.

Die Boddengewässer sind von der Ostsee durch Landzungen abgetrennte Küstengewässer. Der Begriff Bodden kommt aus dem niederdeutschen für Boden oder Grund und bezieht sich auf die Flachheit der Gewässer. Boddenküste oder einfach nur "Bodden", dieser Begriff wird fast ausschließlich im Zusammenhang mit flachen Küstengewässern an der südlichen Ostsee verbunden.  

Entstehung***

Bodden entstanden bei der Überflutung von tiefer gelegenen Gletscherzungenbecken, bzw. Grundmoränen in der letzten Eiszeit. Die Boddenküste gehört also zu den geologisch jüngsten Landschaften in Deutschland. Beim nacheiszeitlichen Meeresspiegelanstieges entstanden vor etwa 5 - 6000 Jahren durch das Eindringen der Ostsee in alle tiefer gelegenen Areale sogenannte Inselkerne an einer buchtenreiche Küste. Riesige Mengen an Lockermassen wurden vom Meer an den Ufern dieser Inselkerne abgetragen, welche dann längs der Küste weitertransportiert und schließlich an anderen Stellen abgelagert wurden, wobei sich mit der Zeit immer weiter wachsende Sandhaken bildeten. Manche davon wuchsen zusammen und bildeten auf diese Weise Nehrungen, welche ebenso wie Sandhaken, natürliche Wälle darstellen und durch welche frühere Buchten vom Meer nahezu abgesondert und dadurch zu Bodden wurden.

Noch heute kann man die Landschaftsveränderung erleben, da noch immer vom Meer an den Ufern der Inselkerne und sogar an denen der Boddenküste gearbeitet wird.

In großen Teilen der Bodden bewegt sich der Salzgehalt zwischen 0,6 und 0,9 %, bei Süßwasserzuflüssen stellenweise sogar unter 0,3 %. Bei einem recht kleinen Wasserkörpervolumen im Vergleich zu ihrer Fläche ist der Nährstoffgehalt recht hoch, was eine starke Vermehrung von Plankton bewirkt, wodurch das Wasser eher trüb ist.

Der Wasserstand der Bodden ändert sich durch den Wind immer wieder. Es gibt Hochwasser in der westlichen Ostsee, sobald das Wasser durch Nordostwind dort gestaut wird. Bei westlichem Wind wird das Ostseewasser nach Nordosten gedrängt – dies führt zu Niedrigwasser. Der Boddenpegel gewinnt oftmals bis zu einem Meter über dem durchschnittlichen Wert. ***Quelle: http://www.kuestenexkursion.de/referate/Bodden.htm

Weite Schilf- und Rohrbestände schieben sich in das flache Boddengewässer (Durchschnittstiefe zwei Meter) und bestechen mit einer sehr reichhaltigen Flora und Fauna. Berühmt ist der Bodden durch seine herbstliche Kranichrast. Die Nutzung geht von Fischer- und Fahrgastunternehmen bis hin zum Kite- und Segelbootfreund. Die Wasserfläche beträgt ca. 197 km².


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