Mein Wohlfühlort.

Der milde Norden: Wo die Zeit ein bisschen langsamer tickt

Wir sind der „nicht ganz so wilde“ Norden. Wir lieben es milder, ursprünglicher und ein Stück weit entspannter. Bei uns finden Sie das Beste aus drei Welten:

  • Die Ostseeküste: Mit ihrem frischen Wind, den feinen Sandstränden und den schroffen Klippen, die die Natur jeden Tag ein klein wenig neu formt.
  • Das Boddengewässer: Ein Erbe der letzten Eiszeit – flach, ruhig und geheimnisvoll.
  • Das Küstenvorland: Nur einen Augenblick entfernt liegt das sanft hügelige Recknitztal.

„50 Jahre hinter der Zeit“ – so soll Bismarck die Region einst beschrieben haben. Und ehrlich gesagt: Er hatte nicht ganz unrecht, und wir sind froh darüber! Hier finden Sie noch einsame Dörfer und weite Felder, die im Frühjahr so weit das Auge reicht rapsgelb leuchten.

Natur erleben – zu Wasser und zu Lande
Ob Sie die Stille suchen oder aktiv werden wollen, die Möglichkeiten liegen direkt vor unserer Haustür:

  • Auf dem Wasser: Entdecken Sie den fast unberührten Flusslauf der Recknitz bei einer Kanutour oder lassen Sie sich bei einer Führung Flora und Fauna erklären. Auf dem Bodden selbst kommen Segler und Kitesurfer voll auf ihre Kosten.
  • Für Angler: Kleine, versteckte Stichwege führen Sie direkt an das Ufer des Boddens – perfekt für einen ruhigen Fang.
  • Auf dem Sattel: Der Boddenradweg verläuft direkt hinter unserem Haus. Von hier aus können Sie durch blühende Wiesen und kühle Wälder über den Deich bis in die Künstlerorte Ahrenshoop, Prerow oder Zingst radeln.

Genießen Sie die Freiheit, dort Urlaub zu machen, wo die Welt noch in Ordnung ist.


Zum feinsandigen, weißen Strand in Neuhaus sind es nur 7 km (Dierhagen 8 km). Die flachen, sauberen Strände sind ideal zum Baden – und in 30 Minuten entspannt mit dem Rad über den Boddenradweg erreichbar. Ein Highlight: Direkt hinter der Düne beginnt das Ribnitzer Große Moor. (Naturhinweis: An heißen Tagen sind Algenansammlungen möglich.)

Entdecken Sie das nahegelegene Ribnitzer Moor (3 km) auf seinen verwunschenen Exkursionswegen oder durchstreifen Sie die Rostocker Heide – den größten geschlossenen Küstenwald Deutschlands mit seinem idyllischen Netz aus Bächen und Gräben.


Kleines Bodden-1x1: Was sind eigentlich Bodden?

Die vorpommersche Boddenlandschaft ist eine faszinierende Kette flacher Küstengewässer, die durch Landzungen fast vollständig von der Ostsee getrennt sind.

  • Woher kommt der Name? Der Begriff leitet sich vom niederdeutschen Wort für „Boden“ oder „Grund“ ab – ein Hinweis darauf, wie flach diese Gewässer sind (im Schnitt nur etwa zwei Meter tief).
  • Wie sie entstanden: Nach der letzten Eiszeit stieg der Meeresspiegel an und überflutete das tiefer gelegene Land. Sandhaken und Nehrungen wuchsen im Laufe der Jahrtausende zusammen und schlossen die Buchten ein. Dieser Prozess ist bis heute im Gange – die Natur arbeitet ständig weiter an der Küstenform.
  • Das Besondere am Wasser: Da Süßwasser aus Flüssen und Salzwasser der Ostsee aufeinandertreffen, entsteht das sogenannte „Brackwasser“. Durch den hohen Nährstoffgehalt ist das Wasser trüber als in der Ostsee, bietet dafür aber einen Lebensraum für eine unglaublich reiche Tierwelt.
  • Ebbe und Flut durch Wind: Echte Gezeiten gibt es hier kaum, aber der Wind bestimmt den Pegel. Nordostwind staut das Wasser an, Westwind drängt es hinaus. So kann der Wasserstand mal eben um einen Meter schwanken.

Ein Naturparadies:
Die weiten Schilfgürtel und die riesige Wasserfläche (ca. 197 km²) sind weltberühmt für die herbstliche Kranichrast. Ob zum Segeln, Kiten oder zum Beobachten seltener Vögel – der Bodden ist das ruhige und gleichzeitig wilde Herz unserer Region.

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